„Tief bewegend, brutal ehrlich: einfach wunderbar.“
(Doris Dörrie)
Alle meine Mütter erzählt von einer besonderen, oft lebenslang komplexen Beziehung und auch davon, welche Mütter wir selbst zu sein versuchen. Wie wir manchmal scheitern, zweifeln, stolpern; was uns bindet und prägt. Was es heißt, ungewollt Mutter oder nicht Mutter zu sein, ein Kind zu verlieren oder nicht loslassen zu können. „Mütter […] nisten sich in unseren Köpfen und Herzen ein“, schreibt Lena Gorelik, „sie flüstern uns zu, schimpfen, trösten, tun es auch noch, wenn sie verstorben sind, tun es selbst dann, wenn wir sie nicht oder kaum kannten. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden.“
Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihrer jüdischen Familie nach Deutschland. Bekannt wurde sie mit Romanen – z. B. Wer wir sind (2021) –, die Themen wie Migration, Identität, Familie, Erinnerung und Zugehörigkeit behandeln. Sie engagiert sich in Debatten über Kultur, Demokratie und Migration und wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2024 mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik.
Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage
In Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde Heidelberg
Der Vorverkauf startet ab dem 12.08., 14 Uhr