„Das letzte Mal, dass ich eine Reihe von Solo-Konzerten in Europa gespielt habe, war 2018. Das war eine großartige Zeit, ich habe das Gefühl, ‚zu meinen Wurzeln zurückzukehren‘, wirklich genossen. Nur mit einer Gitarre, einem Keyboard, mit der Musik und dem Publikum“, sagt er. „Es macht Spaß, Big-Band-Shows und Morsefest-Events mit all dem Equipment und der Produktion zu spielen. Aber es ist auch eine großartige Erfahrung, in einem einfacheren Rahmen mit dem Publikum eins zu werden. “
Eigentlich kommt Neal Morse ja aus dem Progessive Rock, und in diesem Genre - dem melodischen, epischen, theatralischen - zählt er zu den Großen, er war die Stimme von SPOCK's BEARD und dann - hier an den Tasten, er ist multi-instrumental - Mitglied der Supergroup TRANSATLANTIC zusammen ua mit dem Marillion-Bassisten Pete Trewavas, aber dann: der Cut:
Neal verließ seine Bands, verließ das Genre, 1997 war seine Tochter Jayda geboren, die Kleine war krank, das Loch in ihrem Herzen groß, es kam die Zeit, das Beten zu lernen im freien Fall. Er lernte es zusammen mit seiner Frau Cherie, und war es Zufall oder Wunder, die Kleine wurde gesund. Neal fand nicht nur zum Gebet, er fand zu einer anderen Art sich selber auszudrücken. Bekehrung? Ja, aber keine, die seinen Lebensweg umkehrte, eher eine, die es ihm ermöglicht, dem Sinn eines Weges nachzuspüren.
Auch, um ihn da zu suchen, wo jeder Sinn unauffindbar scheint.
“I didn’t get into music because I wanted to be a big success, I originally went after music because I simply loved it. There wasn’t anything else for me. Nothing moved me like music did, and my hope had always been to move people as I had been moved.”
Mit den Alben „Late Bloomer“ und „Never Been Down This Road“ hat Morse zuletzt eine intimere Singer-Songwriter-Richtung eingeschlagen. In Fortsetzung dieses kreativen Weges verspricht sein kommendes Album „Darkness & Light“, das im Laufe des Jahres erscheinen soll, neue musikalische Wendungen, während es gleichzeitig in diesem persönlichen Songwriting-Ansatz verwurzelt bleibt.
Auf der bevorstehenden Europatournee wird er Material aus diesen jüngsten Veröffentlichungen präsentieren, zusammen mit Songs aus dem breiten Spektrum an Bands und Projekten, an denen Morse im Laufe seiner Karriere beteiligt war.
Und was wichtig ist: Während seiner Solo-Tournee 2018 spielte Morse jeden Abend eine andere Setlist – oft mit Coverversionen und sogar Wunschliedern aus dem Publikum – diese Spontaneität will er 2026 wieder aufleben lassen. „Wenn ihr also zu einer meiner Shows kommt“, sagt Morse, „seid bereit mitzumachen, mitzusingen und eure Lieblingssongs zu rufen. Ich kann nichts versprechen – aber ich werde sehen, was ich tun kann!“