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Gemeinsam alt werden – zwischen Trennungsraten, Polyamorie und der Sehnsucht nach dem nächsten Match wirkt das wie ein überkommenes Lebensmodell, das man eher aus Pflicht erfüllt. Doch was, wenn im vermeintlich Unzeitgemäßen eine Form von Freiheit steckt?


Ausgehend von ihrer eigenen Paargeschichte und in Auseinandersetzung mit Søren Kierkegaard, der die Freiheit der Bindung philosophisch zu begründen versuchte, aber selbst nie heiratete, entwickelt die Philosophin und Bestsellerautorin Svenja Flaßpöhler in ihrem brandneuen Buch „Zusammenbleiben. Von der Freiheit fester Bindungen“ den Gedanken, dass gerade die Freiheit, gehen zu können, die Voraussetzung eines freien Bleibens ist.


Ihr Buch erzählt von der Kunst, sich als Paar in der Dauer zu verwirklichen, ohne in die Falle von Selbsttäuschung und Unterwerfung zu tappen. Wie bei dieser Autorin nicht anders zu erwarten, berührt Svenja Flaßpöhler viele aktuelle Debatten über „toxische Männlichkeit“, das vermeintliche „Ende der Ehe“ (Emilia Roig) und Fälle wie Gisèle Pelicot und Collien Fernandes.

Es moderiert Josephine Apraku.

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