Quelle: Veranstalter


Landestheater Tübingen

Ein feministischer Monolog über die Wut und Wahrheit, Frau zu sein von Mareike Fallwickl

Spiel, Robi Tissi Graf
Regie, Annette Müller
Bühne & Kostüme, Oliver Kostecka
Dramaturgie, Tom Gipfel / Ann-Kathrin Pfahler

Hier spricht Elisabeth und nicht „Sissi“. Kaiserin Elisabeth hat aus der Geschichte gelernt. Wütend blickt sie zurück auf die Schmerzpunkte ihrer weiblichen Biografie: Verheiratung, Gebärpflicht, Schönheitskult, Emanzipationsversuche. Beschämt bekennt sie: „Sich nicht für Politik zu interessieren, ist ein Privileg.“ Elisabeth dachte nie daran, ihre Privilegien abzugeben, verzichtete nie darauf, zu reisen, wohin sie wollte; abzuhauen, wann sie wollte; so viele Millionen für Reisen, Kleidung und Bedienstete zu verschleudern, wie sie wollte. Am Ende steht sie allein vor der nackten Wahrheit: Eine Frau ist erst dann frei, wenn alle Frauen frei sind.

„Elisabeth“ offenbart in zehn „Exerzierübungen“ den systemischen Sexismus, der sich durch weiße, patriarchale und aristokratische Gesellschaften zieht. Mareike Fallwickl, Autorin des feministischen Romans „Die Wut, die bleibt“ (2022), hat einen mitreißenden Monolog geschrieben, der die Brücke schlägt von der ersten Frauenbewegung zum Feminismus von heute.

Veranstaltung im Rahmen des Internationalen Frauentags 2027.

Dauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten ohne Pause

Verkauf der Tickets ab dem 14.09.2026

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

Das könnte auch interessant sein

Quelle: Veranstalter
All About Roberta - Special Guest: Sabrina Seibert - Special Guest: Sabrina Seibert
Quelle: Veranstalter
„Elisabeth Hauptmann – im Schatten Brechts“

Hamburg

06.10.2026
20:00 Uhr
Tickets
ab 27,00 €
Quelle: Veranstalter
Elisabeth Kabatek - Siebzehn schwäbische Verwandte – und trotzdem ein Liebesroman
Quelle: Veranstalter
Maria Stuart - Schauspiel von Friedrich Schiller - KULTURZEIT 2026/27

Ravensburg

03.12.2026
19:30 Uhr
Tickets
ab 15,00 €