Quelle: Veranstalter

Samstag, 03.10.2026
um 11:00 Uhr




Mit: Musikerinnen und Musikern des Orchesters.
Eine Kooperation des Harbour Front Literaturfestivals mit dem philharmonischen Staatsorchester und der Staatsoper Hamburg.

Als Dirigent ein Star hat sich Omer Meir Wellber schnell in die Herzen der Hamburger hineindirigiert. Was die wenigsten wissen: der in Israel geborene und in Deutschland aufgewachsene Künstler Omer Meir Wellber ist nicht nur ein exzellenter Musiker, sondern zugleich Romanautor. Sein Debütroman „Die vier Ohnmachten des Chaim Birkner“ (2019) ist ein mit viel Witz und Tempo durchsetzter Schelmenroman über das Trauma der verlorenen Heimat von nach Israel emigrierten europäischen Juden. Wellbers Held ist ein Antiheld, er lebt von 1930-2038 und wird 108 Jahre alt… Er ist Überlebender des Holocaust, Einwanderer, Kibbuznik, Schriftsteller, Büroangestellter, Lügner, Vater wider Willen zugleich – ein Mann mit vielen Gesichtern und Geschichten…
Omer Meir Wellber: „Meine Geschichte von Israel ist ganz anders als das, was Israel erzählt. Ich habe viele Überlebende kennengelernt, und die offizielle Geschichte ist niemals ihre Geschichte.“

Gemeinsam mit einigen Musikern des philharmonischen Staatsorchesters und im Gespräch mit Joachim Lux stellt er sich und sein literarisches wie musikalisches Schaffen vor, präsentiert exklusiv seinen zweiten bis jetzt noch nicht veröffentlichten Roman, erzählt über sein Mozartbuch „Die Angst, das Risiko und die Liebe“, spielt Akkordeon u.v.m.

Omer Meir Wellber ist einer der führenden Dirigenten seiner Generation. Er hat an der Dresdner Semperoper dirigiert, die Philharmoniker der BBC, London, bei Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden und der Mailänder Scala. Seit 2025 ist er Generalmusikdirektor des philharmonischen Staatsorchesters und Chefdirigent der Hamburger Staatsoper.

Einlass: 10.30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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