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Das Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen knüpft mit seinem Programm »Heimweh« das unsichtbare Band zwischen Herkunft und Gegenwart, Aufbruch und Rückkehr voller Geschichten und neuer Perspektiven. In eindrucksvoller Klangsprache zeichnet Bedřich Smetana den Flusslauf der »Moldau« durch Böhmen und macht dabei auch seine tief verwurzelte Verbundenheit mit dieser Landschaft hörbar. Ganz anders Luciano Berios »Folk Songs«: Aus elf Liedern verschiedenster Herkunft, in kunstvollen Arrangements neu gefasst, entsteht ein Mosaik aus Heimatbildern – mal nostalgisch, mal fremd und doch vertraut. Antonín Dvořáks »Sinfonie aus der Neuen Welt« schließlich ist Ausdruck einer transkulturellen Erfahrung. Während eines Amerika-Aufenthalts ließ sich der Komponist von der Musik der indigenen Bevölkerung und afroamerikanischen Spirituals inspirieren. Gleichzeitig fließen Elemente seiner böhmischen Herkunft in die Komposition ein.

Sebastian Tewinkel, Leitung
Anna Amanda Stolere, Mezzosopran

B. Smetana: Die Moldau, sinfonische Dichtung
L. Berio: Folk Songs für Mezzosopran und Orchester
A. Dvořák: Sinfonie Nr. 9 »Aus der neuen Welt«

zwei:takt ist eine Konzertreihe von JMD + TauberPhilharmonie

Hausöffnung 18:30 Uhr

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