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Die Wut, die bleibt
Nach dem Roman von Mareike Fallwickl

Ein Abendessen von banaler Normalität: Die Wohnung ist chaotisch, die Kinder quengeln, der Tag war lang. Dann stellt der Vater Johannes eine beiläufige Frage, die das Familienleben unwiederbringlich zum Einsturz bringt: „Haben wir kein Salz?“ Ohne ein Wort steht Helene auf, öffnet die Balkontür und stürzt sich in den Tod. Zurück bleibt eine fassungslose Leere. Während Helenes beste Freundin versucht zu helfen, gerät sie selbst in den Sog einnehmender Rollenbilder. In ihr keimt eine Wut, die Helenes 15-jährige Tochter Lola noch radikaler spürt: Sie macht das System für den Tod ihrer Mutter verantwortlich und beschließt, diesem den Kampf anzusagen.

Die Autorin Mareike Fallwickl, 1983 in Hallein (Österreich) geboren, arbeitet als Texterin, Lektorin und Literaturbloggerin. Nach „Dunkelgrün fast schwarz“ (2018) und „Das Licht ist hier viel heller“ (2019) feierte sie mit ihrem Bestseller „Die Wut, die bleibt“ große Erfolge bei Presse und Publikum. Die Bühnenfassung wurde im Sommer 2023 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. In ihrem Werk setzt sich Fallwickl besonders für die Sichtbarkeit weiblicher Erzählstimmen ein.

Inhaltswarnung: Wir weisen darauf hin, dass in dieser Inszenierung Depression, Suizid, Überforderung sowie Gewalt und sexuelle Übergriffe thematisiert werden.


Produktion: Rheinisches Landestheater Neuss

Mit:
Juliane Pempelfort
Katrin Hauptmann
Amelie Barth
Katharina Hintzen
Simon Rußig
Annalisa Hohl
Hannah Rogler, Mylène Kroon

Regie: Sandra Strunz

„Mitreißend und lebensecht.“
nachtkritik


Dauer: ca. 1 Stunde und 50 Minuten, keine Pause

Einlass: 18:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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