Freitag, 08.05.2026
um 10:00 Uhr




25 Jahre Literaturhaus. Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten
Unmögliche Tatsachen.
Zu Christian Morgensterns Gedichten und Marie von Ebner-Eschenbachs Parabeln
mit Daniela Strigl

„Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären läßt“ lautet ein Aphorismus Ebner-Eschenbachs. Losgelöst vom Realismus und Rationalismus der Epoche und dabei höchst präzise Kommentare zum Zeitgeist sind Marie von Ebner-Eschenbachs Parabeln wie auch Christian Morgensterns so sinnige „Unsinnsgedichte“, in denen sich ernste Anliegen des Dichters spiegeln. Wie in Die unmögliche Tatsache, wo Palmström, von einem Auto angefahren, sinniert: „Und er kommt zu dem Ergebnis: / Nur ein Traum war das Erlebnis. / Weil, so schließt er messerscharf, / nicht sein kann, was nicht sein darf.“ Vom Traum in den Wachzustand holt uns die Autorin und Literaturkritikerin Daniela Strigl im ersten Frühstücksseminar des Jubiläumsprogramms „Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten“. Geboren 1964 in Wien, lehrt die vielfach ausgezeichnete Essayistin und Literaturkritikerin an der Universität Wien, war Mitglied zahlreicher bedeutender Jurys und veröffentlichte unter anderem „Berühmt sein ist nichts. Marie von Ebner-Eschenbach. Eine Biographie“ (2016) und „Zum Trotz“ in der Reihe „Unruhe bewahren“ (2025).

Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung, Literatursommer 2026

inkl. Croissant und Kaffee

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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