In den Spezialschulen der DDR hatte Kindheit einen Stundenplan – und Begabung eine Zielvorgabe. Kaum ein System hat musikalisches Talent so früh und so konsequent an Leistung gebunden. In ihrem Roman »Wer möchte nicht im Leben bleiben« (Claassen, 2026) zeigt Helene Bukowski, welchen Preis die junge Pianistin Christina dafür zahlt. Sie besucht die Spezialschule für Musik in Ost-Berlin, studiert am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau und nimmt sich kurz darauf, mit 24 Jahren, das Leben. Während sich Bukowski hochempathisch, selbstreflexiv und mit künstlerischen Mitteln einem Einzelschicksal nähert, hat der Musikpädagoge Wolfgang Lessing (Hochschule für Musik Freiburg) den ›Erfahrungsraum Spezialschule‹ sozialwissenschaftlich rekonstruiert. Beide sprechen mit Miriam Zeh über einen Alltag aus Bewertung, Vergleich und Wettbewerb, über die Schönheit der Musik und Psyche unterm Perfektionsdiktat. Die Veranstaltungsreihe ›Literatur und Wissenschaft im LCB‹ findet statt in Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur.

Moderation: Miriam Zeh

Sendetermine Deutschlandfunk Kultur:
8. Mai 2026, 19.30 Uhr und 10. Mai 2026, 22.05 Uhr.

Bild: Helene Bukowski © Tobias Kruse

Einlass: 18:30

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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