Donnerstag, 21.05.2026
um 20:00 Uhr




UN, NATO und EU – Organisationen, die nach dem Zweiten Weltkrieg zur Friedenssicherung beitrugen – leiden unter einem Verlust ihrer Glaubwürdigkeit und stehen vor inneren Zerreißproben. Ein Weitermachen wie bisher gibt es nicht. Es braucht neue Allianzen, da eine Großmacht wie die USA ihre (vermeintliche) Stärke auf neue Art ausspielt.
Martin Kobler sieht in diesem Angriff auf die bisherige Weltordnung auch eine Chance für die EU, neue Strahlkraft zu entwickeln und ihren Werten treu zu bleiben. Dieser Abend ist eine Einladung, mit dem erfahrenen Diplomaten über Macht und Ohnmacht der Diplomatie zu diskutieren. Einem kurzen Vortrag folgt ein Gespräch mit dem Publikum im amerikanischen Stil des „Townhall-Meetings“.

Martin Kobler, ehemaliger deutscher Botschafter in Pakistan, Irak und Ägypten, lehrt internationale Diplomatie an der Führungsakademie der Bundeswehr. Er war für die UN in Afghanistan, im Kongo, im Irak und in Libyen tätig und leitete von 1994–1997 das deutsche Vertretungsbüro in Palästina.

In Kooperation mit dem Heidelberger Symposium & krisenFest?!

In der Reihe Und jetzt? – Wie Deutschland und Europa ­handlungsfähig bleiben

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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