Moderation: Cathrin Kahlweit

»Ich arbeite am Abgrund. Ich schaue dorthin, wo Deutschland dunkel wird.«

Seit über 20 Jahren berichtet Annette Ramelsberger als Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung über bedeutende Kriminalfälle, begleitete das Verfahren gegen den NSU, schrieb über die Prozesse gegen die Reichsbürger, über die Täter des Halle-Attentats. In ihren Reportagen, die nun gesammelt erscheinen (Kunstmann), zeigen sich die Extreme unserer Gesellschaft wie unter einem Brennglas: die Demokratiefeindlichkeit, die Gewaltbereitschaft, auch die Grenzen der Justiz. Mit »intellektueller Schärfe und ungewöhnlicher Empathie« (aus der Jurybegründung zur Verleihung des Publizistikpreises der Stadt München, 2025) beschreibt sie die Abgründe, die sich im Gerichtssaal auftun – und stellt vor allem anderen den Mut der Opfer und ihrer Familien heraus, die noch im Angesicht der Täter ihre Würde verteidigen und nach Gerechtigkeit suchen.

EINTRITT: EURO 16.- / 10.-
STREAMING-TICKETS: EURO 8.-

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus

{Foto: Annette Ramelsberger © Florian Peljak}

Foyer-Bar ab 18 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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