Alice Merton ist unbestreitbar als das Mädchen ohne Wurzeln bekannt geworden. In ihren Songs hat sie stets davon erzählt, das Leben als Nomadin zu feiern und sich überall dort ein Zuhause zu schaffen, wo man es möchte. Neben Platin- und Goldauszeichnungen in Europa und den USA ist Alice Mertons Karriere vor allem von außergewöhnlichen Live-Momenten geprägt. Sie trat auf renommierten Festivals wie Coachella, Sziget und Lollapalooza auf.

Nach zwei Studioalben (MINT, S.I.D.E.S) begann 2024 mit der Veröffentlichung der EP Heron ein neues Kapitel. Darin richtet Alice ihren Blick nach innen: Statt ein Zuhause in der Außenwelt zu suchen, begibt sie sich auf eine innere Reise – geprägt vom Gefühl des Verlorenseins und der wohl grundlegendsten aller Fragen: Wer soll ich eigentlich sein, und wie gut kenne ich mich selbst wirklich?

Heron stellt das eigene Glück infrage – in einer Welt, in der wir ständig von den Vorstellungen anderer darüber beeinflusst werden, was Glück für sie bedeutet, insbesondere durch soziale Medien. Es ist nahezu unmöglich geworden, den Lärm auszublenden und sich ehrlich zu fragen: Was wollen wir wirklich vom Leben? Wie gut kennen wir uns selbst? Können wir unser eigenes Glück finden, ohne permanent mit den Definitionen anderer davon bombardiert zu werden?

All diese Fragen sind Teil von Heron – ein Name, den Alice wählte, nachdem sie erneut in einer neuen Stadt gelandet war und diese eleganten Vögel mitten in London-Barbican beobachtete. Ein ungewöhnlicher Ort für einen Reiher, möchte man meinen, der dort um Mitternacht ruhig umherstreifte.

Einlass: 19:00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix