Wie klingt es in der „himmlischen Stadt“ Jerusalem? Warum singen Engel so viel schöner als Menschen? Und wie schaffen es Klang und Raum, unser Bewusstsein zu weiten und unsere Herzen zu öffnen für Dinge, die mit Worten nicht zu beschreiben sind? Diesen und anderen Fragen widmen sich die Sänger*innen des John Sheppard Ensembles in ihrem Programm „The Ecstasies Above“, in dem sie sich mit Werken englischer Komponisten vom 16. Jahrhundert bis heute auseinandersetzen.

Gleich zu Beginn erklingt ein Gipfelwerk der Chorliteratur, das als eines der ersten mit den vielfältigen Klangmöglichkeiten eines Raumes spielt: Thomas Tallis’ Motette Spem in alium für vierzig Stimmen oder vier zehnstimmige Chöre bezieht den Aufführungsraum und das Publikum in die Komposition mit ein. In immer wieder neuen Kombinationen wandern die Klänge um den Hörer herum: kreisförmig von der höchsten zur tiefsten Stimme und wieder zurück, abwechselnd zwischen Nord-Süd- und Ost-West-Chören sowie im prachtvollen Tutti zeigt sich der Komponist hier auf der Höhe seines Schaffens.

Es folgt die Fantasia on a Theme by T. Tallis für Orchester von Ralph Vaughan Williams (1872-1958) , sowie Werke von Will Todd (*1970), George Dyson (1883-1964), William Harris (1883-1973), Tarik O‘Reagan (*1978) sowie Charles H.H. Parry (1848-1918).

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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