Mittwoch, 11.03.2026
um 19:00 Uhr




Um Spiegel- und Trugbilder geht es in „Schatten – eine nächtliche Halluzination“ (1923), einem expressionistischen Meisterwerk des Regisseurs Arthur Robison, das ohne Zwischentitel auskommt – und visuell umso mehr fesselt: Ein von krankhafter Eifersucht getriebener Adliger, der seine Ehefrau auf Schritt und Tritt kontrolliert. Eine Abendgesellschaft, die von einem Schausteller in Trance versetzt wird. Und ein Schattenspiel, das die innersten Wünsche und Ängste der Anwesenden offenlegt. Der Film spielt damit nicht nur mit Licht- und Kameraführung sowie mit den Erkenntnissen der damals noch jungen Psychoanalyse, sondern auch mit den Möglichkeiten des Mediums der bewegten Bilder höchstselbst. Musikalisch untermalt wird der Film mit der museumseigenen Kino-Orgel Baujahr 1924, die zu den wenigen noch funktionsfähigen Kinoorgeln in Europa zählt: Ihr Klangspektrum geht weit über das herkömmlicher Pfeifenorgeln hinaus und umfasst unter anderem Vogelgezwitscher, Donnergrollen und Kirchenläuten.

Einführung: Dr. Alexander Sigelen, Leiter Sammlungen TECHNOSEUM
Organistin: Christiane Michel-Ostertun

Einlass: ab 18:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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