Die Musik in unserem Gehirn
Dass unsere Erfahrungen und deren Speicherung – also Lernen und Gedächtnis – mit räumlichen und zeitlichen Mustern neuronaler Aktivität verknüpft sind, gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen. Doch wie funktioniert das genau? Welche Gehirnbereiche sind beteiligt, was geschieht an den Kontaktstellen der Nervenzellen, den Synapsen? Und wie wirken Rhythmen, wenn wir neue Inhalte im Netzwerk unseres Gehirns abspeichern und sie später wieder abrufen, wenn wir uns also erinnern?
Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich Dietmar Schmitz und Alexandra Tzilivaki von der Charité-Universitätsmedizin Berlin im Rahmen eines Projekts im Sonderforschungsbereich 1315. Gemeinsam geben sie einen Überblick darüber, welche Rolle Rhythmen bei der Erinnerung spielen und welche Musik die Nervenzellen unseres Gehirns spielen.
Dietmar Schmitz, Direktor des Neurowissenschaftlichen Forschungszentrums, Direktor des Institut für Zellbiologie und Neurobiologie and der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Teilprojektleiter im Sonderforschungsbereich 1315 Mechanisms and Disturbances in Memory Consolidation: from Synapses to Systems, sowie Sprecher des Exzellenzclusters NeuroCure.
Alexandra Tzilivaki, Forschungswissenschaftlerin am Neurowissenschaftlichen Forschungszentrum, Charité – Universitätsmedizin Berlin und im Sonderforschungsbereich 1315 Mechanisms and Disturbances in Memory Consolidation: from Synapses to Systems, sowie Research Fellow des Exzellenzclusters NeuroCure.
Moderation:
Jochen Müller
Berlin Brains ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von: Urania Berlin, Stiftung Planetarium Berlin, Bernstein Center for Computational Neuroscience Berlin, Exzellenzcluster NeuroCure und Science of Intelligence, Einstein Center for Neurosciences Berlin, Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, Max Delbrück Center für Molekulare Medizin in der Helmholtz Gemeinschaft, Sonderforschungsbereich SFB 1315 und SFB TRR 295 ReTune.
Bild von Núria Millàs auf Pixabay