Johannes-Passion - Thomas Selle
Johannes-Passion von Thomas Selle (1599–1633)
Der Kammerchor „cantus aurumque e.V.“ präsentiert ein selten aufgeführtes Werk der Barockzeit: die Johannes-Passion von Thomas Selle. Der Komponist wurde 1599 in Zörbig geboren, wirkte als Kantor und Musikdirektor an Hamburger Hauptkirchen und starb 1663.
Die Johannes-Passion, 1643 uraufgeführt, war die erste mit Instrumentalbegleitung in Hamburg. Sie steht zwischen Schütz und Bach, verbindet barocke Klangfülle mit schlichter Ausdruckskraft und spiegelt musikalische Umbrüche des 17. Jahrhunderts wider. Die Passion ist innovativ in ihrer Struktur: Sie gliedert den Bibeltext in drei durchkomponierte Teile (Prima, Secunda und Tertia Pars) mit musikalischen Zwischenspielen. sogenannten Intermedien, die mit Bibeltexten (Jesaja 53, 4–5 und Psalm 22, 2–22) und dem Kirchenlied „O Lamm Gottes unschuldig“ das Passionsgeschehen meditativ vertiefen und kommentieren.
Verschiedene Instrumentenkombinationen charakterisieren die Rollen individuell.
Johannes-Passion von Thomas Selle (1599–1633)
Der Kammerchor „cantus aurumque e.V.“ präsentiert ein selten aufgeführtes Werk der Barockzeit: die Johannes-Passion von Thomas Selle. Der Komponist wurde 1599 in Zörbig geboren, wirkte als Kantor und Musikdirektor an Hamburger Hauptkirchen und starb 1663.
Die Johannes-Passion, 1643 uraufgeführt, war die erste mit Instrumentalbegleitung in Hamburg. Sie steht zwischen Schütz und Bach, verbindet barocke Klangfülle mit schlichter Ausdruckskraft und spiegelt musikalische Umbrüche des 17. Jahrhunderts wider. Die Passion ist innovativ in ihrer Struktur: Sie gliedert den Bibeltext in drei durchkomponierte Teile (Prima, Secunda und Tertia Pars) mit musikalischen Zwischenspielen. sogenannten Intermedien, die mit Bibeltexten (Jesaja 53, 4–5 und Psalm 22, 2–22) und dem Kirchenlied „O Lamm Gottes unschuldig“ das Passionsgeschehen meditativ vertiefen und kommentieren.
Verschiedene Instrumentenkombinationen charakterisieren die Rollen individuell.
Das Konzert bietet neben klassischen Orchesterinstrumenten auch historische
Klänge von Gambe, Zinke und Violone, gespielt von der Hofkapelle München, einem der besten Spezialensembles der historischen Aufführungspraxis des deutschen Barock und der deutschen Klassik.
Chor, Solisten und Musiker freuen sich, Ihnen dieses besondere Werk
näherzubringen und wünschen einen eindrucksvollen Konzertabend.
Copyright: cantus aurumque
Einlass: 16:15