Quelle: Veranstalter

Samstag, 16.01.2027
um 18:00 Uhr




Erst lernte sie zählen und dann erzählen. Nun rät die Literaturpreisträgerin, den Humor zu bewahren, auch wenn zwischen den heutigen Zeiten kein Schnee leuchtet.

Es schneit ohne Unterlass, als Großvater Anselm an einem Januartag im Jahr 1967 stirbt. Für seine Enkeltochter war er der außergewöhnlichste Mensch auf der ganzen Welt. Das war er auch für seine Frau Hanna Jo. Diese beginnt der Achtjährigen zu erzählen: von skurrilen, heiteren und tragischen Momenten aus der Vergangenheit und Geschichten ihrer sächsisch-erzgebirgischen Fabrikantenfamilie. Und von ihrem Ehemann, Großvater Anselm. Es ist ein unvergesslicher Tag für die Enkeltochter, deren kindliche Trauer die Wirklichkeit zum Traum werden lässt … Inspiriert von einer wahren Geschichte erzählt die Dresdner Autorin Wiete Lenk eine schicksalhafte Saga, die in die Zeiten von Weltwirtschaftskrise und Krieg zurückführt und den Aufstieg und Niedergang einer sächsischen Posamenten-Fabrik schildert. In Dresden aufgewachsen, hat Wiete Lenk nach dem Abitur zunächst als Stewardess bei der deutschen Seereederei gearbeitet, später Betriebswirtschaft studiert und einige Jahre mit dem Erstellen von Bilanzen und Excel-Tabellen zugebracht. Nach ihrem Masterstudium für Biografisches und Kreatives Schreiben an der Alice-Salomon-Hochschule erfolgte der Wechsel in die Freiberuflichkeit als Dozentin, Lektorin und Autorin. Freude am Fabulieren verspürte sie schon als Kind. Heute kann sie auf zahlreiche Publikationen, darunter drei eigene Kurzgeschichtenbände, und Literaturpreise verweisen. Von der Kulturstiftung Sachsen erhielt sie Aufenthaltsstipendien in Höfgen und Bratislava sowie ein Arbeitsstipendium. „Zwischen den Zeiten leuchtet der Schnee: Roman einer Familie“ ist im GMEINER-Verlag erschienen.

Einlass: 17:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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