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Tanz/Robotik/Materialtheater

Eine Tänzerin betritt den Raum. Der Raum reagiert auf sie: Licht, Projektionen, Klang und Materialitäten ereignen sich, verdichten sich, überwältigen sie und lösen sich wieder auf - ein Wechselspiel von Überfülle und Leere.

In der christlich-westlichen Vorstellung ist das Paradies bestimmt von Fülle und Überfluss. Technologie und künstliche Intelligenz im Besonderen wiederholen dieses Versprechen: Alles ist möglich. Waren, Informationen und Fantasien sind uneingeschränkt verfügbar. Haben wir das Paradies erreicht?

Die wissenschaftliche Studie „Self-Consuming Generative Models Go MAD“ führt vor, wie eine KI, die mit synthetischen Daten trainiert wird, in einer sich selbst verzehrenden Schleife kollabiert. Stehen wir vor dem Kollaps? Brauchen wir Leere?

Spiel/Tanz: Sawako Nunotani | Dramaturgie: Tanja Höhne | Musik: Oliver Sascha Frick | Szenografie: Michael Krauss | Technik: Emil Fischer | Regie: Iris Meinhardt

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